Holakat

Mein Katalonien: Zwillinge, Mittelmeer und andere Abenteuer

Schreiben, Filme, Sommer

Blick auf das Mittelmeer. Der Himmel ist blau, in der linken oberen ecke sieht man angeschnitten einen Sonnenschirm mit Streifenmuster.

Ich weiß noch nicht ganz, wie oft, wie und wann, aber ich habe endlich wieder den Blog so weit aktiviert, dass ich hier schreiben und meine Ideen festhalten kann.

Die letzte Woche hatte ich viel Zeit, denn die Kinder haben noch Ferien und sind mit den Großeltern im kleinen Dorf. So konnte ich in Ruhe arbeiten und außerdem jede Menge Filme ansehen. Nachdem ich mit Sense und Sensibility angefangen hatte, hatte ich Lust auf mehr und so schaute ich mich der Reihe nach durch verschiedene Jane Austen-Adaptationen (Emma, Pride and Prejudice). Dabei erinnerte mich daran, wie sehr ich die Bücher mag und wie gerne ich Emma Thompson zusehe. Bei „Viel Lärm um nichts“ hatte ich das Gefühl, die Freude am Spiel strahlt ganz durch sie hindurch, lustig, theatralisch, sanft. Und erinnerte mich daran, dass sie auch beim „neuen“ Matilda-Film (also der Muscial Adaptation von Roald Dahls Buch) mitspielt und ich sie fast nicht erkannt hätte.

Ansonsten war es diese Woche weiterhin sehr warm und sehr schwül, in der Wohnung ist es nie unter 27 Grad gewesen. Das ist nicht immer einträglich für die Arbeit, auch wenn die Klima-Anlage mich gerettet hat. Beim Deutschlandbesuch hatten wir ähnliche Temperaturen (und teilweise noch höhere) und ich denke mit Grauen daran, wie wenig vorbereitet die Wohnungen in Deutschland darauf sind. Aber aus Deutschland gibt es ja auch zur Zeit so viele schlechte Hitzer-Neuigkeiten, Nachrichten, die ich eigentlich von hier kenne, verschieben sich Richtung Norden, hier brennt es, da gibt es Wassermangel und das sind jetzt also die Zeiten, in denen wir leben, in denen die Kinder aufwachsen und der neue Small-Talk-Gegenstand. Und auch bei uns werden die Nachrichten ja dringlicher, katastrophiger, mehr Feuer, weniger Wasser, mehr Klimawandel…und dabei bleibt mein Alltag von alldem fast unbeeindruckt, leicht angepasst, aber ohne einschneidende Änderungen.

Heute aber hat es geregnet, die Luft ist frisch. Die Fenster lassen ausnahmsweise einmal kühle Luft herein und mit ihr die Hoffnung auf eine kleine Unterbrechung der Hitzewelle des Sommers.

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